

| Kommt wir gehen nach Betlehem, um dieses Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan hat. (Lk 2, 15b) |
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Liebe Familien!
Frohe Weihnachten! Kein Fest im christlichen Jahreskreis ist an größere Erwartungen geknüpft als das Fest der Geburt Christi. Wir wünschen uns einen perfekt gedeckten Tisch, eine harmonische Feier und glückliche Kinderaugen. Das gelingt nicht immer. Das Leben mit seinen Höhen und Tiefen lässt sich zu Weihnachten nicht „wegharmonisieren“. Aber das Fest der Geburt des Erlösers hält Brüche aus, fordert keine Harmonie „trotz allem“. Es tut gut, sich auf das Weihnachtsevangelium zu besinnen. Es erzählt von Entbehrungen, widrigen Umständen und Mühsal, aber auch von Freude, Glück und Frieden. Maria gebärt ihren Sohn inmitten einer unvollkommenen, krisengeschüttelten Welt. Freude und Staunen mindert das nicht.Alfred Natterer und Toni Fiung
Familienreferate der Diözesen Innsbruck
und Bozen-Brixen

